KirchGem. Stieghorst

Evangelische Kirchengemeinde Stieghorst – Hillegossen zu Bielefeld

Logo Gemeinde StieghorstDie Geschichte der Ev. Kirchengemeinde Stieghorst (jetzt Stieghorst-Hillegossen) begann am Ende des 19. Jahrhunderts. Trotz mancher anfänglicher Widerstände der ortsansässigen Grundbesitzer, die finanzielle Belastungen befürchteten, nahm die Entwicklung der Gemeinde einen erfreulichen Aufschwung. Ein Grundstück wurde gefunden, die aufstehenden älteren Gebäude für die kirchliche Arbeit genutzt, und aus der vorhandenen Fruchtscheune wurde schließlich die Kirche mit dem später vorgebauten charakteristischen Turm, der das Bild des Stadtteils bis heute bestimmt. Die interessante Geschichte der Kirchengemeinde ist auf deren Homepage nachzulesen.

Kirche Stieghorst

Pfr. Friedemann Kliesch, ein begeisterter Fekete-Anhänger, versah von 1971 bis 1995 seinen Dienst im Gemeindebezirk Mitte. Wie auch in Heldenbergen brachte er diese Beziehung zu Esteban Fekete mit in die Kirchengemeinde ein. Als Anfang der 80er Jahre das Gemeindehaus einem Ausbau und einer gründlichen Renovierung unterzogen wurde, kam die Idee auf, es durch hochwertige Kunst zur Freude aller Besuchenden aufzuwerten. Was lag da näher, als die seit Jahren bestehende Verbindung zu Fekete dafür zu aktivieren. Das Presbyterium hat dies einstimmig unterstützt. Fekete batGemeindehaus Foyer Stieghorst um Themenvorschläge, und so wurden ihm zwei, drei biblische Geschichten genannt, darunter der Verlorene Sohn (Lukas 15, Vers 11-32). Diese Geschichte hat Fekete sofort interessiert und so malte er 5 Hinterglasgemälde auf Astralon 93cm x 120cm der Geschichte des verlorenen Sohns folgend.
Pfr. Hans Uwe Hüllweg, der von 1977 bis 1996 den Westbezirk betreute, erstellte 1984 anlässlich der feierlichen Übergabe gemeinsam mit Pfr. Kliesch eine Broschüre für die Hand der Ausstellungsbesucher/innen der Geschichte vom verlorenen Sohn und die Illustration mit den Fekete-Hinterglasbildern.

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      Broschüre

Seesturm

Ebenso findet sich im Foyer das Bild „Stillung des Seesturms“ nach Markusevangelium 4,35-41, das ein Jahr später hinzu kam.

Interpretation: Jesus stieg in ein Boot, um mit den Jüngern ans andere Ufer zu fahren. Während der Fahrt schlief Jesus  auf einem Kissen hinten im Boot. Es kam Sturm auf und die Wogen begannen das Boot zu füllen. Die Jünger weckten Jesus und baten ihn um Hilfe. Jesus stand auf und bedrohte Wind und Wogen woraufhin sich der Sturm legte. Jesus sprach zu den Jüngern: Was seid ihr so furchtsam? Wo ist euer Glaube? Da waren sie ihm gehorsam.

Zu dem 1985 entstandenen Bild, ebenfalls Öl hinter Astralon, 184 cm im Quadrat, findet sich die Information, dass im Hintergrund wohl die Skyline von Frankfurt abgebildet sei.

Wir sind Herrn Pfr. Hüllweg sehr dankbar, dass er uns auf diese Kunstwerke Esteban Feketes aufmerksam gemacht hat. Dem Einfluss von „Fekete-Promoter“ Pfr. Kliesch in der Kirchengemeinde Stieghorst ist lt. Pfr. Hüllweg zu verdanken, dass Fekete allgegenwärtig war. Zitat: „Wir haben immer scherzhaft gesagt, in Stieghorst hänge ‚in jedem christlichen Haus‘ mindestens ein Fekete“.

Die Broschüre vom verlorenen Sohn ist uns freundlicherweise mit Genehmigung von Pfr. Hans Uwe Hüllweg i.R. überlassen worden, vom amtierende Pfarrer Frank Sieckmann erhielten wir aktuelle Fotos sowie weitere Informationen und dem Presbyteriums der
Ev. Kirchengemeinde Stieghorst – Hillegossen verdanken wir die Genehmigung zur Veröffentlichung.

Video – Portrait

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