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Über uns

Ursula Paschke:

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Ausstellung 1966
Galerie Boisserée in Köln

Im Sommer 1966 begleiteten mein Mann und ich unseren kunstinteressierten Arztfreund nach Köln, um eine Fekete-Ausstellung der Galerie Boisserée zu besuchen. Wir waren hingerissen von nie zuvor gesehenen leuchtenden Farben und erstanden ein signiertes kleines Farbholzschnitt-Hochformat als Plakat, das etliche Jahre in unserem Eßzimmer hing. Da wir es auf eine Hartfaser-Platte aufgezogen hatten, kein Glas verfälschend (und schützend, wie wir später belehrt wurden) den Farbenzauber beeinträchtigte, freuten wir uns immer wieder am kraftvollen und wie von Licht durchwirkten Blau und Grün und Rotbraun und Goldgelb von Wasserfläche, kahlen Bäumen, stilisierten Pflanzen wie aus einem Märchenbuch.

Sechs Jahre später strebten wir an einem sonnigen Sonntagvormittag in ein Darmstädter Museum, um mit unseren Verwandten eine Castelli-Ausstellung zu besuchen. Wir gingen hinein, während das Ehepaar Fekete, das unsere Gastgeber kannte, im Begriff war zu gehen. Es ergab sich ein kleiner Wortwechsel und die Einladung zum Künstler am Nachmittag. Wir lernten viel und erfuhren nebenbei, daß wir mit unserem Eßzimmer-Farbholzschnitt nur die rechte Hälfte von Werkverzeichnis Nr. 71 „Pilar“ aus 1962 erworben hatten. Zum Abschied schenkte uns der Künstler den gerade fast fertigen Farbholzschnitt „Ein Engel im Hafen“ (bloß der Engel fehlte noch) Nr. 319 mit der geradezu hellseherischen Dedikation „Für Ursula Paschke zur Erinnerung an Ihre erste Besuch auf dem Stetteritz den 15.10.72“.
 Was dann folgte, erschließt sich aus unserer Homepage.

Peter Rosenbaum:

Wv 520

Landgasthof „Spitzenwirt“
Roßdorf bei Darmstadt
Wv 520 Der Spitzenwirt

Meine erster Kontakt mit Werken von Esteban Fekete entstand Spätherbst im Jahre 1990, als wir mit unserer Berner Sennenhündin „Eika“ einen Spaziergang im Bessunger Forst bei Roßdorf unternahmen. Es war Mittagszeit und der Hunger kündigte sich an. Da bot sich das nahegelegene Restaurant „Zum Spitzenwirt“ an. Beim Studium der Speisenkarte fiel meiner Frau und auch mir auf, dass sie illustriert mit künstlerischen Werken war, was uns sehr gefiel. Es schienen Grafiken zu sein, aber in einer ganz außergewöhnlichen Art. Wie gemalt mit einer Farbenpracht, die dennoch nicht aufdringlich wirkte. Große Hände fielen uns auf. Wir vergaßen regelrecht die Bestellung. Der Kellner holte uns wieder in die Gegenwart zurück. Diese Werke beschäftigten uns weiter während wir aßen. Hinten auf der Speisenkarte stand das Angebot des Wirtes Gustav Nestmann, dass er bei Interesse mehr über diese Werke und den Künstler Esteban Fekete bei Tisch erzählen würde.  Gerne nahmen wir das Angebot an und tatsächlich holte der Kellner Gustav Nestmann an unseren Tisch. Es folgte eine interessante Unterhaltung mit Informationen über Esteban Fekete und seine Farbholzschnitte einschließlich der Demonstration der ungewöhnlichen Drucktechnik mittels originaler Druckstöcke. Gustav Nestmann offenbarte sich als Freund und begeisterter Anhänger von Esteban Feketes Kunst. 

Natürlich wollten wir jetzt auch so einen  Farbholzschnitt haben und kauften dann von Gustav Nestmann zunächst  das Werkverzeichnis III und dann den Farbholzschnitt „Die Brücke“. Aber es blieb nicht dabei. Weitere Holzschnitte folgten und der Wunsch Esteban Fekete selbst kennen zu lernen. Da er nur unweit in Gundernhausen wohnte rief ich ihn an und bat um einen Besuchstermin, dem er gerne nachkam. Dieser erste Kontakt besiegelte ein Freundschaft, die begründet war für die Begeisterung seiner Kunst und hält nun schon über seinen Tod hinaus an. Die Homepage zeugt von dieser Begeisterung  und soll den Virus, der mich einfing weiter verbreiten.

Video – Portrait

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